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Längeres Leben für ältere Hardware: Apple Cinema Display 24'' von 2009

Längeres Leben für ältere Hardware: Apple Cinema Display 24'' von 2009

Das 2009 verkaufte Apple Cinema Display mit 24’’ und WUXGA Auflösung (1920x1200) war damals ein Hingucker mit beeindruckender Bildqualität und ist es auch heute noch. Kein Wunder, dass es gut gebraucht immer noch 250-300€ kostet.

Apple Cinema Display 24''

Es wird über einen Mini-Displayportstecker und USB-Stecker angeschlossen. Letzterer versorgt den USB-Hub im Monitor und überträgt auch das Audiosignal und die Ansteuerung für die Bildschirmhelligkeit.

Apple Cinema Display 24''

Adapter für den Anschluss

Den Mini-Displayport kann man via Adapter auf einen Vollformat-Displayport-Adapter bringen und so an gängige Anschlüsse anstecken. Weiterhin kann man via Displayport-to-USB-C-Adapter auch moderne Laptops damit verbinden:

Mini-Displayport -> Displayport -> USB-C Adapterkette

ACHTUNG: Beim Kauf der Adapter auf Amazon etc. sollte man bei den Billiganbietern aufpassen. Häufig sind hier Fälschungen bzw. defekte Geräte im Umlauf, wo die Verkäufer bei Preisen um die 6-10€ darauf hoffen, dass die Käufer einfach den Fehler bei sich suchen und das Geld in den Wind schießen. Ich musste nach Zurücksenden des defekten Adapters knapp 2 Monate mit dem Verkäufer (“Wir haben hier ein Gutachten erstellt und der Adapter funktioniert.”) diskutieren, bis ich schließlich von Amazon selbst das Geld+Rückversandkosten erstattet bekommen habe. Der zweite Adapter hat dann problemlos funktioniert.

Linux Unterstützung out-of-the-Box

Das Display wird nebst USB-Hub, Helligkeitssteuerung und Sound unter aktuellen Linuxdistributionen komplett unterstützt. Eindeutig ein Pluspunkt für mein Lieblingsbetriebssystem.

Sound und Helligkeitssteuerung unter Windows

Während unter Windows das Display zwar erkannt wird und auch als Apple USB-Audio-Device angesteuert wird, funktioniert weder die Helligkeitssteuerung noch die Soundansteuerung ordentlich. Interessanterweise klappt der Sound kurz nach dem erstmaligen Anstecken für wenige Sekunden, ist dann aber aus. Offensichtlich ein Treiberproblem.

Glücklicherweise gibt es ein kleines Hilfstool von Holst Schumacher:

https://www.holstschumacher.dk/p/brightness-controller.html

Die auf der Webseite angebotene Version 1.4.4 funktioniert auf aktuellen Windows 10/11 Installationen nicht mehr, da hier das .Net Framework 4.5 verlangt wird (und neuere Versionen nicht akzeptiert werden). Die als Beta-Version gelabelte Version 1.5.7 funktioniert bei mir aber problemlos.

Falls die Webseite oben offline sein sollte, habe ich das Setupprogramm nochmal gespiegelt:

Brightness Controller 1.5.7 Beta Setup.exe

Nach Installation der Software funktioniert der Sound und die Helligkeit lässt sich einfach einstellen.

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